Die Bestimmung- Ascendant, Warum wir eben doch nicht immer einen Teil mehr brauchen

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Der Trend geht ja immer mehr dazu über, den letzten Band von Reihen bei der Verfilmung zu trennen. In Harry Potter bekamen wir acht statt sieben Filme, „Die Tribute von Panem“ wurden von drei Büchern auf vier Filmen gezogen, und ja auch die „Biss“-Reihe, besser bekannt als „Twilight“, wurde im letzten Band getrennt. Deswegen hat es mich nicht gewundert, als vor zwei Jahren bekannt gegeben wurde, dass auch der letzte Teil der Bestimmung in vier statt drei Filmen erscheinen sollte. Wieder einmal wurde geplant aus einem Buch zwei zu machen. Die Bücher waren sehr erfolgreich, die ersten Filme liefen ganz gut, also warum nicht? Aber ein Film mehr bringt vor allem eins: Mehr Geld. Ich weiß noch, dass ich mich damals richtig gefreut hatte, als bekannt wurde, dass die Produzenten von „Harry Potter“ diesen Schritt planten. Ich liebte die Bücher damals, war ein Fan der Filme, ein Film mehr war also nur ein Mehrgewinn für mich, oder etwa nicht? Schließlich beschweren wir Bücherliebhaber uns ja ständig, dass Verfilmungen zu oberflächlich wären. Inzwischen sehe ich das anders. Bis heute kann ich nicht sagen, was im siebten Teil tatsächlich passiert ist. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2“ war ein Füllerteil, ohne großen Handlungsrahmen und es war von Anfang an einfach viel zu auffällig, dass hier versucht wurde, das Material möglichst auszureizen. Es passiert einfach kaum etwas, das später groß von Bedeutung ist. Ganz ähnlich, wenn auch nicht ganz so extrem, lief es mit „Die Tribute von Panem“. Auch hier war der dritte Teil recht ereignislos und irgendwie nicht rund und endete mitten in der Geschichte an einer enorm seltsamen Stelle.

Bei der Verfilmung von „Die Bestimmung“ ist jetzt der absolut schlimmste Fall eingetreten: Der dritte Teil lief nicht gut. Ich bin ehrlich, ich war selbst nicht im Kino und die Teilung des Films hatte damit maßgeblich zu tun. Ich wollte die letzten Filme lieber nacheinander und vollständig sehen, als zerrissen und mit einem Jahr Abstand. Anscheinend war ich mit dieser Ansicht nicht alleine, denn die Einnahmen, die der Film an den Kinokassen verzeichnen konnte, waren wohl nicht unbedingt zufrieden stellend. Tatsächlich waren sie so enttäuschend, dass der letzte Teil jetzt nicht einmal mehr ins Kino kommen soll. Stattdessen wollen sie einen Fernsehfilm drehen, was nicht nur ein um einiges geringeres Budget mit sich bringen wird, sondern auch die Frage, ob der ursprüngliche Cast wieder mit von der Partie sein wird, denn auch die würden weniger bezahlt bekommen. Und das obwohl die meisten Schauspieler dieses Films inzwischen dick im Geschäft sind. Bis jetzt scheint noch keiner zugesichert zu haben. Zusätzlich ist geplant in diesem Teil Charaktere einzuführen, die anschließend eine eigene Spin-off Serie bekommen sollen. Um was es in dieser Serie gehen soll ist unklar, aber wir können wohl davon ausgehen, dass der Film sich nicht mehr mehr wirklich an die Buchvorlage halten wird. Julia, eine Freundin von mir, die auf „Eclipses Bücherregal“ bloggt, hat es ganz passend formuliert: Hätten sie letztes Jahr direkt das ganze Buch verfilmt, hätten wir dieses Problem jetzt nicht.

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Findet ihr solcher Filmteilungen sinnvoll? Was haltet ihr von den Plänen für Ascendant?

Liebe Grüße

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2 Kommentare

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