Wie ich zur Fotografie kam #Storytime und Gewinnspiel auf christinakey.com

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Für mich war Fotografie schon immer irgendwie magisch. Selbst wenn die Bilder nicht, wie in Harry Potter mit mir reden oder sich bewegen. Allein die Tatsache, dass es heute noch möglich ist Bilder von vor über 100 Jahren anzusehen, war für mich immer unheimlich beeindruckend. Ich liebe es durch alte Familienalben zu stöbern, Familienmitglieder miteinander zu vergleichen und Gemeinsamkeiten zu finden. Meine Oma, mein Vater und meine Schwester, sahen sich als Kleinkinder zum Beispiel alle drei furchtbar ähnlich. Genauso geht es mir mit meinen eigenen Fotoalben. Sie frieren die Zeit für einen kurzen Moment ein und helfen mir dabei mich an Dinge zu erinnern, die ich schon fast wieder vergessen habe. 

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Ich erinnere mich noch ganz genau an meine erste Kamera. Sie war ein Geschenk meiner Eltern zur Einschulung und steckte in meiner Schultüte. Sie war türkis und noch analog. Die Abmachung lautete damals, dass ich die Entwicklung des Films immer selbst zahlen sollte, aber das musste ich dann eigentlich nie. Meine Eltern haben das dann doch immer für mich übernommen. Ich weiß noch wie aufgeregt ich war, als der erste Film zurück kam (und wie enttäuscht, als die Hälfte der Bilder nichts geworden ist, weil ich die Kamera falsch bedient hatte. Aller Anfang ist eben schwer).

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Zu meiner Konfirmation schenkten mir meine Großeltern dann meine erste digitale Kamera, eine Canon digital ixus 70, die ich fast überall hin mitnahm und die mich bis in die 10 Klasse begleitete. Dann ging sie leider kaputt und brachte nur noch Bilder mit rosa Linien zustande. Danach benutzte ich kurze Zeit die PL120 von Samsung, die ich eigentlich nur gekauft hatte, weil sie ein Frontdisplay für Selfies hatte (und pink war. Ich war 16, verurteilt mich nicht...). Irgendwie war ich mit den Bildern aber nicht ganz so glücklich. Ich begann immer mehr herum zu experimentieren, übertrieb vollkommen mit den Bearbeitungen und da störte mich die Qualität der Bilder doch gewaltig. Ich schielte immer öfter zu den Spiegelreflexkameras im Verkaufsregal unseres örtlichen Fotografens, bis ich im Bestehen meines Abiturs endlich einen Grund fand, mir selbst eine anzuschaffen. Ich ging wieder zu Canon zurück und die EOS 600D wurde über drei Jahre lang zu meinem ständigen Begleiter. 

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Ich arbeitete mich in sämtliche Einstellungen und Funktionen ein und las einige Bücher und Blogs von Fotografen, die mich inspirierten. Ich fing immer häufiger an Bilder für andere zu machen. Erst für Freunde, dann für Fremde, bis ich während des dritten Semesters in eine kleine Krise geriet und die Kamera erst einmal eine Weile liegen lies. Ich wusste plötzlich nicht mehr, worauf ich eigentlich hin arbeitete. Mein Studium hatte überhaupt nichts mit der Fotografie zu tun und ich hatte Angst, dass sich beides im Weg stehen könnte. Inzwischen mache ich mir da keine Gedanken mehr. Fotografie wird immer eine Leidenschaft von mir sein und ich werde Zeit dafür finden. In meinem letzten Urlaub fiel die 600D leider einem tragischen (und unheimlich dämlichen) Unfall zum Opfer, bei dem der Sucher kaputt gegangen ist. Die Reparaturkosten hätten den Wert der Kamera weit überstiegen und ich hatte ohnehin schon länger mit dem Gedanken gespielt sie zu ersetzten. Als ich dann auch noch ein richtig günstigeres Ausstellungsstück meiner Wunschkamera angeboten bekommen habe... Naja, nennen wir es „Wink des Schicksals“. Seit diesen August fotografiere ich also mit der Canon 7d Mark II (Einmal Canon immer Canon..., nur ein Scherz. Ich habe keinen wirklichen Vergleich, bin die Bedienung der Canon Kameras jetzt aber schon gewöhnt. Und meine Objektive sind ja auch alle nur Canon-kompatibel). 

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Warum ich euch das alles erzähle? Christina von „Christina Key“ verlost noch bis Ende September ein Objektiv und Teil der Bedingungen für das Gewinnspiel ist es darüber zu berichten. Ich dachte das wäre eine gute Gelegenheit, um mal wieder über die Fotografie selbst zu schreiben. Das Objektiv hat einen Canon- Anschluss, mehr hat sie aber nicht verraten. Versucht doch auch mal euer Glück! 

Liebe Grüße, 


Die Schmetterlinge habe ich in der Schmetterlingsausstellung des "Museums of Natural History" in London fotografiert.

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8 Kommentare

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