5 Bücher, die ich dieses Jahr lesen will – Kinderbuchklassiker

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In den letzten Jahren habe ich mich wieder immer wieder mehr zu Klassikern hingezogen gefühlt. Besonders Klassiker aus dem Kinder- und Jugendbuchsegment. Trotzdem gibt es einige Bücher, die ich meiner Meinung nach längst hätte lesen sollen, die meisten aus dem frühen 20.Jahrhundert. Die Zitate sind übrigens alle in Englisch, weil es wirklich an Deutschen Zitatseiten mangelt. Zumindest habe ich keine gefunden. (Tipps immer gerne her!)


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Anne of Green Gables




“It's been my experience that you can nearly always enjoy things if you make up your mind firmly that you will.” ― L.M. Montgomery, Anne of Green Gables



Anne of Green Gabels (1908) ist einer dieser Charaktere, deren Bücher ich zwar noch nie gelesen habe, bei denen ich aber trotzdem das Gefühl habe sie zu kennen. Während ich als Kind die Animeserie geliebt habe, hat mich die Netflix-Sendung „Anne with an 'E'“ letztes Jahr absolut in ihren Bann gezogen. Ich hatte die Sendung in etwa einer Woche durch geschaut und das ganz ohne Urlaub zu haben. Ich habe mich schon als Kind immer sehr mit dem fantasievollen Mädchen identifizieren können und da Bücher ja bekanntlich wesentlich mehr Tiefe haben, freue ich mich schon darauf Anne noch viel besser kennen zu lernen.


The little Princess (Die Traumprinzessin)




“I am a princess. All girls are. Even if they live in tiny old attics. Even if they dress in rags, even if they aren’t pretty, or smart, or young. They’re still princesses.”
Frances Hodgson Burnett, A Little Princess



Wie die meisten Bücher dieser Liste, ist mir auch Sara, die kleine Prinzessin das erste mal in einem Film begegnet. „Little princess“ aus dem Jahr 1995 nämlich, auch wenn es auch hier eine Animesendung und diverse andere Verfilmungen gibt. Das Buch erschien aber schon 1905. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, dass in ein teures Internat geschickt wird, während ihr Vater der Armee beitritt. Als ihr Vater im Dienst verschwindet und für tot erklärt wird, erfährt sie von der Direktorin, dass ihr Vater hoch verschuldet war und seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Von diesem Tag an beginnt das Kind als Dienstmädchen für das Internat zu arbeiten und denkt sich fantasievolle Geschichten aus, um sich selbst aufzuheitern.



Heidi




“It was so lovely, Heidi stood with tears pouring down her cheeks, and thanked God for letting her come home to it again. She could find no words to express her feelings, but lingered until the light began to fade and then ran on.”
Johanna Spyri, Heidi



Auch Heidi (1880) kenne ich von der alten Animesendung und zahlreichen Filmen. Das kleine Mädchen aus den Bergen, dass sich eines Tages in der Großstadt Frankfurt wieder findet, muss man einfach gern haben. Als Kinder der Alpen, das inzwischen Frankfurt zu seiner Wahlheimat erklärt hat ganz besonders.



Der geheime Garten




“At first people refuse to believe that a strange new thing can be done, then they begin to hope it can be done, then they see it can be done--then it is done and all the world wonders why it was not done centuries ago.”
Frances Hodgson Burnett, The Secret Garden



Der geheime Garten (1911) stammt aus der selben Feder wie „Die Traumprinzessin“. Mary Lennox wächst in Indien auf, bis sie durch den Tod ihrer Eltern gezwungen wird von nun an in England bei ihrem Onkel zu leben. Während sie sich in dem fremden Haus wenig akzeptiert fühlt, erkundet sie mehr und mehr das riesige Grundstück und stößt auf einen verschlossenen, umzäunten Garten. Ihr Cousin Colin ist schwer krank und darf das Haus nie verlassen. Als Mary ihn immer öfter aus dem Haus schmuggelt wird er immer stärker, lernt sogar zu laufen und die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft.



Die Eisenbahnkinder




“Girls are just as clever as boys, and don't you forget it!”
E. Nesbit, The Railway Children



Die Eisenbahnkinder ist das einnzige Buch dieser Liste, über das ich so gut wie nichts weiß. Geschrieben wurde es wohl 1906, also im selben Zeitraum wie die meisten Bücher dieser Liste. Es handelt wohl von drei Geschwistern, die nach dem Verschwinden ihres Vaters mit ihrer Mutter aufs Land ziehen. Während es ihnen zuvor kaum an etwas gefehlt hat, haben sie plötzlich kein Geld mehr zur Verfügung und können sich auch die Schule nicht mehr leisten. Ein Lichtblick ist nur die Eisenbahn, die täglich an ihrem Häuschen vorbei fährt...

Der Vorteil an Klassikern dieser Art ist das die Bücher so alt sind, dass die Lizenzen meist schon verfallen sind. Dadurch gibt es unheimlich viele verschiedene Ausgaben dieser Bücher. Meine Lieblingseditionen im Englischen sind die von Puffin und Penguin. Besonders die "Puffin in Bloom" Ausgaben haben es mir angetan. Da diese fünf Bücher im Englischen Raum so bekannt sind, wie die Bücher von Astrid Lindgren bei uns, gibt es nicht ganz so viele Deutsche Editionen, aber auf jeden Fall genug, um zur eigenen Büchersammlung zu passen. Der Knesebeck- Verlag verkauft zum Beispiel eine sehr schöne Ausgabe des "geheimen Gartens" und anderer Klassiker, wie "Der Zauberer von OZ", "Peter Pan" und "Alice im Wunderland"

Was sind denn eurer Meinung nach Klassiker, die ihr auf eure Liste setzen würdet?

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2 Kommentare

  1. Drei dieser Geschichten kenne ich auch, gelesen habe ich bisher nur Heidi in Kindertagen! Die tolle Netflix-Serie von Anne hatte ich übrigens auch gesehen :)

    Liebe Grüße
    Jana

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  2. Als Österreicherin ist HEIDI mein Favorit. Das süße Mädl aus den Bergen. Meiner Tochter habe ich dies natürlich auch vorgelesen, :-) Liebe Grüße, Claudia

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