Der Fall des Frankfurter afe- Turms

10:46:00


Sonntag Morgens 9.45 Uhr und die Dachterrasse meines Wohnheims ist so voll wie noch nie. Lauter Menschen drängen sich auf engsten Raum und starren zu einem alten, grauen Gebäude in der Ferne. Es wirkt mehr wie ein Skelett als wie ein Haus. Die Fenster wurden in den letzten Monaten alle enfernt und man konnte von unserem Dach aus beinahe zu sehen, wie das Haus sich nach und nach zurück entwickelte. Für Heute wurde nun die Sprengung des Riesen angesetzt und damit der Rekord, für die Sprengung des höchsten Gebäudes  in Europa gebrochen.

Auch ich bin extra früh aufgestanden um an diesem Ereignis teilhaben zu können. Bewaffnet mit meiner Kamera, wurde mir jedoch schnell klar, dass es schwierig werden könnte, heute noch gute Bilder zu schießen. Ständig rannte mir jemand vor die Linse, da ein Kopf, hier ein Arm, jetzt nach der Sichtung muss ich mir wirklich eingestehen, dass nicht ein Bild dabei ist, wo nicht irgendetwas "störrt". Das ist eben das Problem bei Dingen, die nur einmal passieren und dann nur wenige Sekunden dauern. Man hat keine Zeit um Fehler zu machen. Die entstanden Bilder möchte ich euch trotzdem nicht vor enthalten, denn die Sprengung war einfach der Wahnsinn und so unheimlich laut, das kann man kaum beschreiben. Ich persönlich finde es immer faszinierend, wenn man etwas sieht, bevor man es hört.

Hören könnt ihr es nicht, aber dafür sehen (Zumindest wenn nicht gerade ein Kopf im Bild ist...):









Ist das nicht einfach unglaublich? Vor allem dieser Staub hat es mir angetan. So toll. Von mir aus können sie gleich noch einen Turm sprengen, aber dann such ich mir einen besseren Standpunkt.

Liebe Grüße,

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11 Kommentare

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