Numbers- Time to run

22:32:00

Numbers
Time to run

Rachel Ward

Verlag: Chicken house
Preis: 7.60 Euro
ISBN: 978-1-905294-93-0

deutscher Titel: Numbers- Den Tod im Blick



Klappentext:
Since the day her mother died, Jem has known about the numbers. When she looks in someone's eyes she can see the date they will die.
Life is hard until she meets a boy called Spider. Suddenly her world seems brighter.
But on a trip to London, Jem foresees a chain of events that will shatter their lives for ever.





Cover:
Ich muss zugeben, in diesem Fall war die Aufmachung definitiv der Kaufgrund für mich.
Alle drei Teile stechen durch ein fantastisches Cover hervor, dagegen ist das deutsche wirklich nicht mehr als Altpapier (Wenn ihr anderer Meinung seid dann nur her damit). Manchmal kann ich Coveränderungen einfach nicht nach vollziehen. Wenn man es in der Hand hält ist es fast noch schöner. Auf dem weißen Hintergrund schimmern durchsichtige Zahlen, die man auf dem Foto hier leider nicht sieht. Das kräftige Orange leuchtet gerade zu auf dem weißen Hintergrund und in den Zahlen sieht man das „London Eye“, einen wichtigen Schauplatz der Geschichte.

Geschichte:
Seid Jem sich erinnern kann sieht sie die Zahlen. Sie erscheinen immer wenn sie jemandem direkt in die Augen sieht und verändern sich niemals. Erst als ihre Mutter an einer Überdosis stirbt, als sie gerade sieben Jahre alt ist, erkennt sie die Wahrheit über die Zahlen. Es sind Daten. Sie zeigen Jem in welchem Jahr, welchem Monat und an welchem Tag die Person sterben wird. Von da an, wird das Mädchen von einer Pflegefamilie in die nächste gereicht. Nirgends scheint sie mehr Platz zu finden, weder in der Gesellschaft noch sonst wo. Sie entwickelt sich zu von einem anstrengenden Kind zu einem Problemteenager, landet in einer speziellen Klasse, die Schulschwänzer und der gleichen wieder in das System einbeziehen soll, sogar eine eigene Bewährungshelferin bekommt sie. Jem möchte mit Menschen so wenig wie möglich zu tun haben, meidet jeglichen Blickkontakt so gut es geht, bis sie Spider kennenlernt. Einen aufgedrehten schwarzen Teenager, mit tausend Träumen für die Zukunft, aber nur noch wenigen Monaten auf dieser Erde. Auch wenn sie sich anfangs dagegen wehrt, fängt sie an ihn zu mögen. Spider lässt sich kaum abschütteln und so werden sie schließlich Freunde. Während eines Ausflugs nach London wird plötzlich alles noch komplizierter. Alle Menschen denen Jem am London Eye begegnet, haben den gleichen Todestag: Heute. Panisch realisiert sie, dass gleich etwas schreckliches passieren wird und flüchtet zusammen mit Spider aus der Gefahrenzone. Aus sicherer Entfernung beobachten sie, wie das Riesenrad explodiert und Feuer fängt. Hunderte Leute sterben und Jem hat keine andere Wahl, als ihrem Freund alles zu erklären. Als sie bei Spider zuhause ankommen, wird ihnen klar, dass sie in großen Problemen stecken. Überall in den Nachrichten ist ihr Bild zu sehen.
Die Polizei fandet nach zwei Teenagern die kurz vor dem Unglück fluchtartig verschwunden sind. Schnell werden sie zu verdächtigen. Da nicht nur Jem, sondern auch Spider bereits öfter Probleme mit der Polizei hatten und der Junge noch dazu erst kürzlich ein Menge Geld von einer Verbrechergang gestohlen hat, bei denen er zuvor Bote war, sehen beide keinen anderen Ausweg, als die Stadt zu verlassen und unterzutauchen, denn wer würde ihnen schon glauben? Eine aufregende und anstrengende Reise beginnt an deren Ende wiedereinmal klar wird: Vor seinem Schicksal kann man nicht davon rennen.

Meine Meinung:
Numbers- Time to run“, ist ein gelungenes Jugendbuch voller Spannung und Gefühlen. Man leidet von Anfang an mit. Die Charaktere haben beide ihren Glauben an das Gute im Menschen und an das System verloren. Sie Vertrauen niemandem außer sich selbst. Zwei Ausgestoßene der Gesellschaft, die einfach in kein Raster passen. Würdest du den Tag wissen wollen an dem du stirbst? Diese Frage quält einen das ganze Buch lang und trotzdem habe ich immer noch keine Antwort darauf gefunden. Nein, ich glaube ich würde es nicht wissen wollen. Würde man nicht sein Leben lang genau auf diesen Tag warten? Könnte man dann überhaupt noch leben?
Die ganze Zeit hofft man auf einen positiven Ausgang, auf ein Happy End für Jem UND Spider, aber schließlich kommt doch alles genau so wie es das Schicksal vorherbestimmt hatte. Am grausamsten fand ich das Ende. Ich möchte nichts vorgreifen, aber man würde vor Unfairness am liebsten schreien.
Ich würde es definitiv weiter empfehlen, aber nur wenn man mit soviel gnadenloser Realität zurecht kommt. 4 von 5 Leaves

 

Die Fortsetzungen liegen schon auf meinem SuB und werden demnächst gelesen:


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