- 23:35:00
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Ein paar Impressionen von meinem letzten Shooting im Frühling. Wenn ich Schwestern fotografiere fange ich immer an meine eigene zu vermissen. Es gibt wenige Beziehungen die so tief gehen, wie die von Schwestern. Ich würde meine für nichts der Welt tauschen wollen.
- 23:48:00
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Meine Deutschlehrerin hatte früher
eine ganz besondere Begrüßung für ihre Klassen und das war: „Guten
Morgen Kinder der Sonne und Kinder der Nacht“. Irgendwie war ich
schon immer eher letzteres. Das lag nicht nur daran das ich Nachts
immer am effektivsten war, sondern daran, dass der Mond und die
Sterne mich schon immer unheimlich fasziniert haben. Besonders der
Mond. Er erinnert mich immer wieder daran, dass ich meine Lieben
nicht ständig sehen muss, um zu wissen dass sie da sind. Der Mond
ist schließlich auch Tags über da, ganz egal ob er sich uns zeigt
oder nicht. Deswegen war mein Interesse sofort geweckt, als mir das
Kinderbuch „Das Geheimnis des Mondes“ von Bo-hyeon Seo und Jeong-
hyeon Sohn zum rezensieren angeboten wurde.
Verlag: aracari verlag
Preis: ca. 14,90. Euro
ISBN: 978-3-905945652
36 Seiten, gebunden, durchgehend vierfarbig
Format 21.0 x 26.0 cm
Format 21.0 x 26.0 cm
Die Geschichte handelt von einer Gruppe
Tiere, die sich darüber streiten, welche Form der Mond nun genau
hat. Ist er Kreisrund, hat die Form einer Sichel oder sieht er doch
aus wie ein Oval? Jedes der Tiere ist sich absolut sicher den Mond in
einer anderen Form gesehen zu haben. Die anderen müssen sich irren
und nur sie selbst haben Recht. Umso überraschter sind sie, als der
Mond selbst ihnen erklärt, dass jeder von Ihnen richtig liegt und
gleichzeitig alle falsch.
Die Autorin Bo-hyeon Seo hat in Korea Kindererziehung studiert, was man dem Text auch anmerkt. Die Illustratorin Jeong-
hyeon Sohn kommt ebenfalls aus Korea, hat jedoch passend zu ihrem Beruf Visuelles Design studiert.
Mir persönlich hat das Buch sehr
gefallen, auch wenn ich mir anfangs Sorgen gemacht hatte, dass das
Buch „nur“ auf soziale Aspekte, wie das Akzeptieren
unterschiedlicher Meinungen abzielen könnte. Umso erfreuter war ich,
als ich auf den letzten zwei Seiten eine Art Sachbuchtext vorgefunden
habe. Hier wird sehr kindgerecht erklärt warum es so scheint als
würde der Mond seine Form ändern, warum wir ihn Nachts nicht sehen
können, wie genau die Mondoberfläche aussieht und was es mit der
Anziehungskraft der Erde und des Mondes auf sich hat.
Die Zeichnungen sind sehr schön
anzusehen und haben einen ganz eigenen Stil, der den Kindern mit
denen ich das Buch bis jetzt angesehen habe (Ein fünfjähriges
Mädchen und ein zweijähriger Junge), sehr gut gefallen hat. Die
Tiere sind sehr bunt und sehen sehr fröhlich und lustig aus. Wir
hatten nur bei dem Fuchs und dem Wildschwein das Problem, dass beide
Kinder nicht erkannt haben, um welche Tiere es sich handelt. Das ließ
sich jedoch sehr schnell klären. Die Seiten sind aus angenehm dickem
Papier und das Cover hat ein Mondsichelförmiges Loch. Dahinter
befindet sich ein gelber Vollmond. Dieses kleine Detail ist sehr
schön und passt super zur Geschichte. Das Cover ist glänzend, was
ich etwas schade finde. Ein mattes Finish hätte optisch schöner
gewirkt, wobei es glänzend jedoch wahrscheinlich leichter zu
Reinigen ist.
Das Buch wurde von Andreas Schirmer aus dem Koreanischen übersetzt und der Text ist sehr schön aufgebaut. Jede Seite beginnt damit, dass ein Tier darauf beharrt, den Mond in einer anderen Form gesehen zu haben. Dabei ist der Satzbau immer gleich und wiederholend, nur die Adjektive ändern sich. Die Adjektive sind dabei etwas spezieller. Es fallen Worte wie „wichtigtuerisch“, „besserwisserisch“, „rechthaberisch“ und jedes Tier lässt den Satz „Ich habe das erst unlängst ganz eindeutig gesehen“, fallen. Die Fünfjährige mit der ich das Buch angeschaut habe wächst zweisprachig auf und der Zweijährige fängt gerade erst an zu sprechen. Ich fand das Buch deswegen sehr praktisch um den Wortschatz der beiden etwas aufzubauen.
Generell würde ich das Buch eher für
Kinder zwischen 3 und 7 empfehlen. Ich mag die Mischung aus Sachbuch
und Geschichte und mir gefällt, dass das Buch Kinder im Wortschatz
fördert ohne zu überfordern, anstatt die Sprache wie bei den
Teletubbies weich zu waschen. Gleichzeitig vermittelt das Buch nicht
nur soziale Werte, sondern auch einfache Naturwissenschaften.
Absolute Empfehlung!
- 21:29:00
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Jedes Jahr werden in Deutschland über
70 000 Frauen in Deutschland mit Brustkrebs diagnostiziert. Mehr als
17 000 sterben jedes Jahr an dieser Krankheit, die gute
Heilungschancen hätte, wenn sie nur früh genug erkannt wird.
Wichtig hierfür ist es schon früh auf seinen eigenen Körper zu
hören und ihn tatsächlich zu kennen, damit Veränderungen sofort
erkannt werden können. Vorsorge beginnt nicht unbedingt bei einer
Mammografie oder beim Frauenarzt, sondern schon viel früher, im
eigenen Zuhause. Die Initiative Pink Ribbon kämpft schon seit Jahren
um ein gesellschaftliches Bewusstsein hierfür. Gleichzeitig bieten
sie mit ihrem Projekt „Pink Kids“ Hilfe für Kinder krebskranker
Mütter an. Also wie könnt ihr helfen?
Spread the Word! Pink Ribbon ist ein
weltweit anerkannter und vor allem bekannter Verband, in Deutschland
jedoch erst seit 2010 an der Arbeit. Deswegen kennen hier viele die
Bedeutung der pinken Schleife nicht. Ihr helft also schon in dem ihr
Artikel darüber schreibt oder mit anderen ins Gespräch kommt.
Ja das leidige Thema mit den Spenden.
Die Projekte von Pink Ribbon kosten Geld und Geld wächst leider
nicht auf Bäumen. Wenn ihr Pink Ribbon finanziell unterstützen
wollt, gibt es die Möglichkeit im Onlineshop des Verbandes
Kleinigkeiten zu erwerben. Der Shop zeigt sehr deutlich, wie viel des
Kaufpreises tatsächlich gespendet wird und die Artikel sind sehr
schön. Es gibt zum Beispiel Kalender, Notizbücher, das bekannte
Pink Ribbon Armband und die Schleife. Alle vier setzten ein sehr
unterschwelliges und unauffälliges Zeichen für die Sache.
Das Thema ist so präsent in Deutschland, dass es uns alle etwas angeht. Der Oktober gilt als weltweiter Brustkrebs-Monat. Das ist aber nichts wert, wenn niemand davon weiß.
Liebe Grüße,
- 08:00:00
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Das erste mal auf der Buchmesse in
Frankfurt, oder überhaupt auf einer Buchmesse, war ich vor fünf
Jahren. Damals noch Schülerin. Zusammen mit zwei Freunden stieg ich
Freitags direkt nach der Schule in einen Zug. Unsere Koffer hatten
wir den ganzen Tag lang durch das Schulgebäude gerollt, um möglichst
früh in Frankfurt anzukommen. Letztendlich war es trotzdem spät
Abends, als wir endlich unser Ziel erreichten. Bis heute erinnere ich
mich daran, wie sehr die hohen Wolkenkratzer der Stadt mich
beeindruckt hatten. Sie waren hell erleuchtet Dieses Gefühl von
Freiheit und Unendlichkeit. Die Messe war unglaublich. Alles war neu
und aufregend. So viele verschiedene Farben und Bücher, zu jedem
erdenkliche Thema.
Auch wenn die Messe nicht der Grund war, warum ich
letztendlich nach Frankfurt gekommen bin, war sie der Grund, dass
Frankfurt überhaupt auf meiner Karte stand. Der Grund, warum ich
mich in die Stadt verliebt hatte. Seit dem war ich jedes Jahr auf der
Messe. Es ist fast ein Ritual geworden. Hier sind also meine
Impressionen vom Messemittwoch der Frankfurter Buchmesse 2016.
Ich liebe die Bilderbücher von Torben Kuhlmann einfach. Die Bücher müssen irgendwann definitiv bei mir einziehen! Die Ilustrationen sind super detailiert und die Geschichten voller Abenteuer und Ideen.
Liebe Grüße,
- 19:24:00
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