Das 11. Literarische Fantasy Festival

17:06:00


Am Freitag fand in Ginsheim-Gustavsburg, eine Stadt in der Nähe von Mainz, das 11. Literarische Fantasy Festival statt. Ausgerichtet wurde es wieder von der Buchhandlung in der Villa Hermann und fand in deren Garten statt. Für mich war es das erste Festival und ich und meine Freunde hatten eine sehr schöne Zeit.

Das Prinzip dieses Festivals ist eigentlich ganz einfach. Es gibt einen Bühnenaufbau mit Leinwand, Lesungen verschiedenster Autoren des Fantasy—Genres, die Möglichkeit sich mit Ihnen zu unterhalten, Bücher signieren zu lassen und viel Platz, um sich entweder selbst eine Picknick-Decke mitzunehmen oder sich auf vorhandene Stühle zu setzten. Außerdem gab es die Möglichkeit sich etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen und auch die Buchhandlung hatte den ganzen Abend lang geöffnet. Die Stimmung war wirklich toll, die Musik zumindest außergewöhnlich und die Atmosphäre sehr friedlich und angenehm. Die Veranstalter hatten dieses Jahr auch das Glück, eine besonders angenehme Sommernacht erwischt zu haben. Es war den ganzen Abend lang super warm und erst während der letzten Lesung, so um kurz vor Mitternacht hat es angefangen zu Blitzen. Der Regen kam dann, als wir auf dem Heimweg waren. Das nenne ich mal Timing und seien wir mal ehrlich, was ist an einem heißen Sommertag den angenehmen als ein Regenbruch um Mitternacht? Mir fällt nicht viel ein und meinem Sonnenbrand auch nicht.


Die erste Lesung, die wir mitbekommen haben, war die von VanessaWalder. Sie hatte aus ihrem Kinderbuch „Das wilde Määäh“ vorgelesen, einer Geschichte in der ein Schaf von Wölfen groß gezogen wird und nach dem es erfährt, dass es quasi adoptiert ist, los zieht um seine Familie zu finden. (Und um zu erfahren was für ein Tier es denn nun wirklich ist.) Die Geschichte klang wirklich süß geschrieben. Später hat sie noch aus „Der Zauberfluch desElfenkönigs“ vorgelesen, was ebenfalls ein Kinderbuch zu sein scheint. Darin wird ein Mädchen nachts von einem Drachen entführt und in einen magischen Wald gebracht. Ariane möchte eigentlich nur wieder nach Hause, aber der Elfenkönig hat mit einem Zauberspruch dafür gesorgt, dass alle in der Menschenwelt sie vergessen zu haben scheinen.


Später hat Jens Schumacher aus „Asmoduin: Nervensäge in Not“ vorgelesen, dem dritten Teil einer Reihe über einen kleinen Dämon, aus der Hölle, der einem Teenager auf die Nerven geht. Ein Zauber hat wohl dafür gesorgt, dass buchstäblich die Hölle zufriert und Asmodium benötigt ausgerechnet Bobs Hilfe um all seine Verwandten und die gesamte Menschheit vor dem Ende zu bewahren. Ein anderes seiner Bücher aus dem vorgelesen wurde war „Die Wüstengötter:Ein Fall für Meister Hippolit und Jorge den Troll“.


Auch Mechthild Gläser las ein Kapitel aus „Die Buchspringer“ vor. Ich hatte in meiner Schande noch nichts von diesem Buch gehört, aber die Idee davon, einfach so in ein Buch hineingehen und hinter die Kulissen der Geschichten schauen zu können, gefällt mir wirklich gut.

Besonders gefreut hatte ich mich auch über Nina Blazons Anwesenheit. Sie hatte zu meiner Überrachung aus „Faunblut“vorgelesen, dem ersten ihrer Bücher, das ich jemals gelesen habe. Außerdem bekamen wir Einblicke in eine ihrer Geschichten, die erst im Oktober erscheinen wird. "Der Winterder schwarzen Rosen" handelt von Zwillingen und spielt in der selben Welt wie Faunblut. Ich fand der Ausschnitt klang sehr interessant.

Auch Wolfgang Hohlbein war da und las etwas aus seiner neuen Märchenadaption vor. „Die Schneekönigin“ nach Hans Christian Andersen ist eines meiner Lieblingsmärchen und soll ebenfalls ab Oktober erhältlich sein.

Tim Schwarzmaier, der Synchronsprecher von Daniel Radcliffe in den ersten beiden Harry Potter Filmen las aus „Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophalesVermächtnis“ vor. Er ist zwar nicht der Autor, hat jedoch das Hörbuch eingelesen. Ich hatte absolut nichts dagegen eine der Stimmen aus Harry Potter zu treffen. 


Insgesamt war der Abend vollkommen gelungen und ich würde jedem der in der Nähe wohnt oder hier jemanden kennt, empfehlen es sich einmal anzusehen. Die Karten sind mit 16 Euro im Vorverkauf nicht ganz billig, aber es lohnt sich einfach. 

Liebe Grüße,

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1 Kommentare

  1. Wow! Das klingt nach einem wunderschönen Abend! Was kann es besseres geben, als einen lauen Sommerabend mit Lesungen im Freien zu verbringen? Interessieren würde mich nur, wie das ganze stattfindet, wenn es regnet ;).

    Liebe Grüße
    Ascari

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